Unbegreiflich

#1
Die Tropfen, die sich abwärts quälen,
verkennen, wie es schmerzt,
dass deines Nordlichtblickes Fehlen
mir ganz die Tage schwärzt.

Die Winde, die die Welt durchstreifen
und schließlich auch dein Haar,
sie können Ferne nicht begreifen
und wie du mir so nah.

Und wer da glaubt, er sei allein,
der weiß nicht, was es heißt,
so lange ohne dich zu sein,
bis dieses Jahr zerreißt.
"Denn alles in der Welt ist endlich.
Nur meine Sehnsucht ist es nicht."
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