Wurmloch

#1
Ich schöpfe Kraft aus jedem
Wort und jedes Wort heißt Leben.
Die Schicksalstafel wird sich bald
Dank Geisteskraft bewegen.

Ich bin das virtuelle Netz,
Blick von der anderen Seite,
Hinein in eine Welt, die ich
Von dort aus mitgestalte.

Als Symbiot aus beidem
Schaffe ich ein Spiegelbild
Und geb ihm Sonnenlicht,
Sowie bewährtes Lebensschild.

In ihm lebt alt und neu
Von allvergangner Zeit.
Und alles was uns schon bekannt
Erleben wir nach jedem Tod erneut.

Und immer wenn die Not
Ein Wunder braucht, taucht
Eine schicksalhafte Schale auf
Und wartet auf den einen Tag,

An dem die Liebe, nicht der Wunsch nach Macht,
Zerstörung oder Niedertracht, sondern die Einsicht
sie von ihrem Zauberbann und mit ihr jeden dort,
egal ob gut, ob böse, Frau und Mann, erlösen kann.

Dann sollen sie aus ihrem Schlaf erwachen
Und sich auf ihren Weg zurück zur Heimat machen.
Zurück in jenen Garten, dem sie sich durch ihre Taten,
Noch lange nicht als Würdige erwiesen haben.

Der Fluch er endet, wenn die Mutter Erde neu genesen,
Durch eine gute Seele, reines Wesen.
Es soll mit seinem regen Geist beweisen,
dass Leben mehr ist als um eine Sonne kreisen,
was Lebenswert bedeutet definieren und erhalten
und diesen ehrenhaften Garten weise mitgestalten.
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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