Tunnelblick

#1
Tunnelblick
du kehrst nie zurück
deine Geschwindigkeit
bringt dir nur wenig Glück

Du liebst das Risiko
es wirft dich aus der Bahn
du warst ein Stück zu weit
und kommst nun niemals an

Falscher Ort, falsche Zeit
Vollgas - Richtung Ewigkeit

Wo deine Wege enden
bleibt von dir nicht viel
zwei Stücken Holz
und ein Wehmutsgefühl

Wo deine Wege enden
hat sich die Hoffnung verloren
rote Lichter werfen Schatten
auf die Sinne - die erfroren

Falscher Ort, falsche Zeit
ungebremst - in die Ewigkeit
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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Re: Tunnelblick

#2
Schöner Text! :)
Würde zu gerne hören, wie du das musikalisch untermalst!

Zwei Stellen könnte man meiner Meinung nach ausbessern:

1. vorletzte Strophe, vorletzter Vers: "Schatten" groß. Aber das hört man ja nicht beim Singen.

2. "Wehmutsgefühl" - ich weiß nicht so recht. Das klingt ein bisschen doppelt gemoppelt, so wie "Wutgefühl". Ich denke, Wehmut an sich wäre stärker, aber mir ist schon klar, dass es sich dann nicht reimt. Hmm… schwierig. :think:
Oder lieber dem Gefühl ein Attribut voranstellen; z.B.: "tristes Gefühl" oder "düstres Gefühl" oder "trübes Gefühl" oder so...

LG
"Denn alles in der Welt ist endlich.
Nur meine Sehnsucht ist es nicht."

Re: Tunnelblick

#3
Hallo Schmuddi,

danke für den Hinweis mit dem Fehlerchen. :-)

"Wehmutsgefühl" soll bedeuten, dass da viel mehr hinter der Wehmut verborgen liegt. Da ist ein Klumpen aus Schmerz, Liebe, Trauer, Sehnsucht, Schmerz, Verlust, unglauben, man will das Geschehene zunächst nicht wahrhaben...

So ungefähr. :-)
Irregute Nachtgrüße
WuI
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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