Treibgut des Krieges

#1
Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade meinen Schreibtisch aufgeräumt und bin auf die Kopie des Briefes einer Frau gestoßen:
"Bericht über die Internierung von Danzig nach Kasachstan vom 30.3.45 bis 25.07.48."

Mit dieser Frau hab ich eigentlich nicht viel zu tun, bis auf, dass ich neben einem ziemlich krassen Ausschnitt ihres Lebens ein paar ihrer Zeichnungen und ihre Zeichenutensilien geerbt habe und ihr wenig schönes Ende kenne. Sie war eine Freundin meiner Oma und hat sich, kurz nachdem sie ins Pflegeheim kam, an einer Türklinke erhängt.

Jedenfalls nahm ich den Brief zum Anlass um etwas online zu dem Thema zu recherchieren und fand eine interessante PDF- Zusammenfassung.
Falls sich also noch jemand für das Thema interessieren sollte (oder sich fragt warum, unter Anderem, die Wahlen im Osten so ausgefallen sind, wie sie ausgefallen sind?) verlinke ich sie hier:

https://www.volksbund.de/fileadmin/reda ... Inhalt.pdf

Gute Nacht
WuI
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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Re: Treibgut des Krieges

#2
Hallo WuI,

ich möchte nur kurz rückmelden, dass ich deinen Beitrag wahrgenommen habe und über längere Zeit dosiert "Treibgut des Krieges" lesen werde.
Ich höre gerade die Podcastserie von der Seite, die du im Traumtagebuch gepostet hast. Da greift vieles ineinander. Das sind schweren Themen, für die es Zeit und Pausen benötigt, die aber helfen, manches aus einem anderen Blickwinkel zu verstehen.


Lg,
Serpentina

Re: Treibgut des Krieges

#3
Hallo Serpentina,

lieben Dank für deine Rückmeldung. Sind ja alles nur Vorschläge. Und die Aufzeichnungen sind erschreckend, anfangs schon aber so spätestens ab etwa Seite 120 hat das eigene Gehirn das Bedürfnis dieses gelesene als fiktiven Roman abzutun um sich davon zu distanzieren. Da sind Pausen nicht verkehrt...

Aber ich denke mir es ist vielleicht wichtig das mal gelesen zu haben. Und die Menschen, die das betrifft (Meine Großmutter ist beispielsweise zu Fuß von Vierraden nach Templin geflohen) hatten keine Möglichkeit zu entscheiden ob sie das nun erleben wollten oder nicht. Und es gab keinerlei professionelle Aufarbeitung des Geschehenen.

Irregute Grüße
An dich
WuI
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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