Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#1
Liebe Insulaner,

mein erster Gedichtband "Fernab - Gedichte eines Vergessenen" ist ab jetzt als E-Book für 1,99 € erhältlich. Habe einfach mal den Link zu Weltbild eingefügt, aber in den nächsten Tagen wird es nach und nach so ziemlich überall erhältlich sein, wo man seine E-Books kaufen mag.

Seit der Veröffentlichung von „Querfeldein – Briefe eines Vergessenen“ erreichten mich zahlreiche Anfragen, ob ich nicht mehr Texte des Vergessenen auffinden könne. Zwar konnte ich keine weiteren seiner Briefe finden, doch immerhin ist es mir gelungen, die von Empfindsamkeit geprägten Gedichte aufzuspüren, die er in der Tradition alter Romantiker, aber durchaus in Auseinandersetzung mit Gegenwärtigem geschrieben hatte.

130 der schönsten dieser Gedichte über Vergänglichkeit und Melancholie, Liebe und Sehnsucht, sowie über die Natur und den Menschen habe ich für all diejenigen in diesem Band zusammengetragen, die nach Poesie suchen, welche einer lauten Welt verborgen bleibt, weil sie im Stillen gründet.

Falls der ein oder andere hier den Band kaufen will, wünsche ich viel Spaß bei der Lektüre. :)

LG
Symbole sind wahrhaftiger als Beschreibungen; denn sie transzendieren über das Erlebbare hinaus.

Re: Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#2
Gratuliere zu der Veröffentlichung des Buches. Ich lese deine Texte gerne. Die Typografie des Buches ist allerdings lieblos. In Bezug auf den Lesegenuss sehe ich gegenüber der Veröffentlichung hier auf dem Forum keinen Vorteil. Bei einem Buch erwarte ich als Leser, dass Anführungszeichen und Gedankenstriche richtig gesetzt sind, dass f und i nicht miteinander kollidieren, dass die Schrift sorgsam ausgewählt wurde, sofern es das Medium erlaubt u. s. w. Überschrift und erste Zeile der Gedichte rechts einzurücken, ist meiner Meinung nach unsinnig. Die erste Zeile unter einer Überschrift findet das Auge auch so. Die Überschriften selbst ebenfalls, da sie fett ausgezeichnet sind.

Detailtypografie,
Friedrich Forssmann, Ralf de Jong
Verlag Hermann Schmidt

Lesetypografie
Hans Peter Willberg, Friedrich Forssmann
Verlag Hermann Schmidt

Die beiden Bücher gibt es bestimmt in einer der Berliner (?) Stadtbibliotheken. Oder in der Uni-Bibliothek. Zumindest das Buch Detailtypografie ist zu teuer, um da nur alle paar Jahre mal reinzuschauen.

The Elements Of Typgraphic Style
Robert Bringhurst
(Sehr schönes Englisch. Bringhurst ist auch Dichter. Schon das Kapitel über Proportionen ist lesenswert.)

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Dank HTML, Webfonts und CSS könntest du deine Gedichte auch typografisch ansprechend auf einer eigenen Webseite veröffentlichen. Eventuell in Kombination mit einer PDF-Version. Und Micropayment-Dienste gibt es doch auch. Keine Ahnung, ob es sinnvoller ist, ein Ebook über einen Verlag zu veröffentlichen. Eventuell steigen bei einer Veröffentlichung über einen Verlag die Chancen, dass das Buch in Druck geht.

Re: Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#3
liebes schmuddelkind,

herzlichen glückwunsch zum neuen baby. :)

leider bin ich in bezug auf bücher noch der altmodische typ und möchte papier in der hand bzw. ein buch auf dem nachttischschränkchen. ist denn mal ein druckexemplar angedacht (auch zu querfeldein, da habe ich das gleiche problem)?

liebe grüße
grashüpfer

ps: was die typographie angeht, muss ich plutino zustimmen, wobei ich den einband passend (zu querfeldein) finde.

Re: Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#4
grashüpfer hat geschrieben:
14 Jun 2019, 19:59
ist denn mal ein druckexemplar angedacht (auch zu querfeldein, da habe ich das gleiche problem)?

Falls ja, wäre Print-on-Demand eine Überlegung wert.
grashüpfer hat geschrieben:
14 Jun 2019, 19:59
wobei ich den einband passend (zu querfeldein) finde.

Auf dem Cover von Querfeldein geht die Schrift unter. Zu wenig Kontrast zur Farbe des Steges. Der Querstrich des dritten e ist an der Oberkante eines der Bretter kaum erkennbar. Aber die Fotos gefallen mir.
Zuletzt geändert von Plutino am 14 Jun 2019, 21:20, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#5
Vielen Dank für die Glückwünsche! :D
dass f und i nicht miteinander kollidieren, dass die Schrift sorgsam ausgewählt wurde, sofern es das Medium erlaubt u. s. w. Überschrift und erste Zeile der Gedichte rechts einzurücken, ist meiner Meinung nach unsinnig. Die erste Zeile unter einer Überschrift findet das Auge auch so. Die Überschriften selbst ebenfalls, da sie fett ausgezeichnet sind.

Ja, das finde ich auch alles kacke. Kann man aber dort leider nicht ändern (bzw. ist es bei E-Books ja, so viel ich weiß, so gedacht, dass der Leser selbst Schriftart etc. wählt). Glaub mir, wenn ich freie Hand hätte, würde das ganz anders aussehen. Bei Neobooks sind noch viele andere Dinge sehr seltsam, z.B. dass dort offenbar Lyrik ein Sachbuch-Genre ist. Wer soll denn so meinen Gedichtband finden? Also, das mit Neobooks wird für mich wohl auch keine Sache für die Ewigkeit bleiben, zumal ich ohnehin selbst keine E-Books lese; da geht es mir wie grashüpfer - ich brauche Papier in der Hand. Mir war nur erstmal wichtig, dass ein paar Leute die Möglichkeit haben, meine Bücher zu lesen und v.a. dass sowohl Querfeldein, als auch Fernab über denselben Vertriebsweg erscheinen.

Ob und wann es eine gedruckte Fassung beider Bücher gibt, liegt in den Sternen. Zumindest, was Fernab angeht, hätte ich wohl einige Optionen. Aber da die Verlagsangebote bzgl. Querfeldein für mich sehr unattraktiv sind und ich die beiden nur ungerne trennen würde, muss es erstmal eine Weile so bleiben.

...Ich merke gerade, wie gut ich Werbung für meine eigenen Bücher und meinen Distributor machen kann. :lol:
Also, wer ein Produkt kaufen möchte, das nicht so geworden ist, wie ich es wollte, weil mir die Gestaltungsmöglichkeiten fehlen, sollte zugreifen, solange der Vorrat reicht. :mrgreen:

LG
Symbole sind wahrhaftiger als Beschreibungen; denn sie transzendieren über das Erlebbare hinaus.

Re: Fernab - Gedichte eines Vergessenen

#7
Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Print-on-Demand-Maschine in einem Video gesehen, das auf Typophile.com verlinkt wurde. Die Maschine war schon beeindruckend. Da es kaum etwas kostet, sich ein einzelnes Exemplar drucken zu lassen, würde ich es zumindest ausprobieren bzw. mal auf einem Fachforum nachfragen.

Edit: Zumindest auf die Anführungszeichen, den Apostroph u. s. w. hast du aber Einfluss, oder nicht?

Im Deutschen können Anführungszeichen so gesetzt werden:

›Hallo‹ (z. B. in verschachtelten Zitaten)
»Hallo«
‹Hallo› (Im Deutschen meines Wissens unüblich, aber nicht verboten. Z. B. in verschachtelten Zitaten)
«Hallo» (Im Deutschen meines Wissens unüblich, aber nicht verboten.)
„Hallo“
‚Hallo‘ (z. B. in verschachtelten Zitaten)

Spitzklammern – nur (!) zum Vergleich:

>Hallo<

Im Deutschen ist das Schema 99 unten, 66 oben. Im Englischen ist es 66 oben, 99 oben. (Bei einer serifenlosen Schrift wie der Open Sans, die hier als Webfont eingebettet ist, haben die Zeichen aber keine Ähnlichkeit mit den Ziffern 9 und 6. Insofern ist die Eselsbrücke nur bedingt nützlich.)

Was in einem Buch echt gar nicht geht, ist:
"Hallo"
'Hallo'

Das kann man bei einer Schreibmaschinenschrift oder in Emails machen. Auf Schreibmaschinen gab es keine typografisch korrekten Anführungszeichen.
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