Re: Allein

#4
Sehr anrührend, lieber Nöck.
Schon der erste Vers, der den Himmel und den Verstorben quasi gleichsetzt, macht die Bedeutung des Vermissten und die Größe der Trauer und Liebe deutlich.

Sehr gern gelesen.
LG gummumminbaum

Re: Allein

#5
Lieber Nöck,

mich umfängt tiefe Trauer, wenn ich dieses bedächtige Gedicht lese. Besonders berührt mich der Wunsch des LI, dass der Zauber (Wohl die Einbildung, mit dem verstorbenen LD reden zu können) niemals nachlasse. Das erinnert mich, obwohl deine Zeilen natürlich ihre ganz eigene Kraft haben, in gewisser Weise an diese wundervolle Stelle aus Karate Kid II, als Mr. Myagi seinen im Sterben liegenden Vater nach Jahrzehnten wieder sieht und der Vater sagt: " Wenn ich träume, lass mich niemals aufwachen! Wenn ich wach bin, lass mich niemals einschlafen!"

LG
Symbole sind wahrhaftiger als Beschreibungen; denn sie transzendieren über das Erlebbare hinaus.

Re: Allein

#7
Hallo Nöck,
man kann auch mit wenigen Worten tiefe Gefühle zum Ausdruck bringen, wie Du mit Deinem Gedicht eindrucksvoll bewiesen hast.

Chapeau :thumbup:

Liebe Grüße
Dabschi
Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)

Re: Allein

#8
Hallo ihr Lieben,

ihr habt so schön und einfühlsam kommentiert, ich freue mich sehr. In Zukunft werde ich darauf achten, Kommentare in angemessener Zeit zu beantworten.
Ich danke euch.

Liebe Grüße
Nöck
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