Eine stille Revolution oder auch "Quintenzirkel" - Teil 2

#1
Beschnittenes, halbes Leben. Systematisch, in Reih und Glied,
kostensparend und effizient, nach organisiertem Händeschütteln.

Auf Gräbern bauen sie ihre lebensfeindliche Welt, schütten Sand auf
Ruinen ihrer unauslöschbaren Schuld. Keiner ist mehr, der ein Denkmal baut.

Sie ist so laut, so kalt, lieblos, erdrückend, dass die Seelen an ihr zugrunde gehen,
schneller noch, als Regierende ihre Türme des Monoerfolgs bauen, weil so oder so
am Ende dann keiner mehr ist, der sie ihnen baut. Gäbe es eine Hölle, sie wäre zu voll,
um die Tore noch zu halten. Gäbe es einen Weltendrachen, er wäre längst übersättigt.

Die, die man ausgebeutet hat, klein gehalten, die, die man manipuliert und geopfert hat
über Jahrhunderte, Jahrtausende? Vermisst werden sie erst, wenn sie nicht mehr da sind.
Die den Frieden suchen müssen die Frieden gefährdende Arbeit verweigern, in sinnhafte
gesellschaftsfördernde Berufe wechseln und so die biblische Turmherrschaft stürzen.

Sollen sie ihre Kriege endlich selbst führen. In jedem Land dieser Erde sollen nur die
zu den Waffen greifen, die es wollen. Und ihre Feinde werden Freunde sein, die
vereint nur dann zur Waffe greifen werden um ihren Frieden zu beschützen.
Keine Macht mehr denen, die sie nicht verdienen. Mögen sie sich würdig
erweisen oder abtreten. Verweigert ihnen den Dienst. Zündet sie nicht,
ihre Bomben. Sie sollen es selbst tun, wenn sie es denn können.

Eine Uhr, zwölf Zeiger, zwölf Töne, zwölf Welten,
zwölf Zustände, ineinander übergehend.

Was kostet uns ein weiterer Weltkrieg?
Wollen wir, können wir ihn uns leisten?
Und was würde es uns stattdessen kosten
endlich Teil einer Welt des Friedens zu sein?

Was haben wir aus dem Garten gemacht, den man uns überlassen hat?
Eine biblische Hölle, die sich in die Köpfe der Menschen gefressen hat und
wahr geworden ist; Ihre eigene Prophezeiung. Sinnbild trauriger Fantasie.
Ihre Vorstellung von Recht, Ordnung und Macht, von Teilung und Erhalt.

Sie wollten richtungsweisende Worte verkündet im Namen des Unanfechtbaren,
für ein mehr als zweifelhaftes Allgemeinwohl. Aus Mündern, die so gewaltverherrlichend
und zwielichtig sind, wie ihre Besitzer selbst. Es ist, es war immer die Entscheidung der Menschen.
Erkennt eure Macht in der Kraft eures eigenen Gewissens. Nichts ist wertvoller als ein Menschenleben.

Wie weit also werden, müssen wir, sollten wir diesmal gehen und für wen um es endlich zu verstehen?
Diese Welt gehört uns allen. Uns. In der Zusammenarbeit und Zusammenkunft unterschiedlichen Wissens,
liegt auch das Potenzial verborgen Lösungswege für ein gemeinsames fruchtbares Fortbestehen zu erarbeiten.


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„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ -Khalil Gibran

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